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ElevenLabs und AILAS führen Voice-ID-System zum Schutz von Schauspielern vor KI-Missbrauch ein

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Japanische Schauspieler und Sprecher können ihre Stimmen jetzt als für KI-Nutzung autorisiert kennzeichnen

AILAS logo

18. September 2025, Tokio, Japan – ElevenLabs arbeitet mit AILAS, einer gemeinnützigen Organisation in Japan, zusammen, um neue Schutzmaßnahmen für Sprecher im Zeitalter der generativen Stimmen-KI. Die Zusammenarbeit führt authentifizierte IDs für professionelle Stimmen ein, sodass Nutzer überprüfen können, ob eine Stimme mit Zustimmung registriert und für die KI-Nutzung freigegeben wurde.

Zum ersten Mal zeigt eine große KI-Stimmenplattform Authentizitätsindikatoren in diesem Umfang an, um einen verantwortungsvollen Einsatz von KI-Sprache zu fördern und Missbrauch zu reduzieren.

AILAS (Association for the Independent Labeling of AI Speech) arbeitet eng mit japanischen Sprechern und Schauspielern zusammen, um Nutzungsbedingungen zu definieren und einen fairen Handel mit KI-generierten Stimmen zu ermöglichen. Die Organisation vergibt IDs und Labels, die bestätigen, dass ein Stimmenklon mit Wissen und Zustimmung des ursprünglichen Stimmgebers und unter bestimmten Nutzungsbedingungen erstellt wurde.

„Die Einführung der AILAS-IDs in unserer Stimmbibliothek hilft Kreativen, Studios und Plattformen, Herkunft und Nutzungsbedingungen professioneller Stimmen zu überprüfen,“ sagte Mati Staniszewski, CEO und Mitgründer von ElevenLabs. „Das ist ein Schritt, um die Nutzung von KI-Stimmen für Medien- und Unterhaltungsbranchen zu erleichtern und gleichzeitig die Rechte der Sprecher zu schützen.“

Die erste Phase der Partnerschaft umfasst:

  • Ein AILAS-ID-Feld in der ElevenLabs-Stimmbibliothek zur Kennzeichnung registrierter Stimmen
  • Backend-Anbindung an das AILAS-Register mit Nutzungsbedingungen und Ausschlüssen (z. B. kommerzielle Einschränkungen)
  • Geplante Unterstützung für Metadaten-Integration und Verifizierung durch Dritte

Das System reagiert auf die wachsende Nachfrage von Studios und Kreativen nach klareren Möglichkeiten, mit KI-Stimmen zu arbeiten, ohne Rechte zu verletzen. Es spiegelt auch einen Einstellungswandel bei japanischen Schauspielern und Sprechern wider, die KI-Stimmen bisher eher skeptisch gegenüberstanden. Mit diesem neuen Rahmenwerk sind viele nun offen für eine Teilnahme unter klar definierten Bedingungen.

Über 3.700 Fachkräfte aus Japans führenden Sprecher- und Schauspielverbänden sind für die AILAS-Registrierung berechtigt, mit einer erwarteten Adoptionsrate von bis zu 20 % im ersten Jahr. Die Partnerschaft dürfte auch über Japan hinaus Standards beeinflussen, da ähnliche Interessengruppen in Südkorea und anderen Ländern die Entwicklung genau verfolgen.

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